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| GZ: Hürden auf dem Weg zur Inklusion |
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| Freitag, den 09. Dezember 2011 um 22:33 Uhr |
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Hürden auf dem Weg zur Inklusion SAERBECK. Die St. Georg Grundschule soll eine Inklusive werden – und das möglichst schon mit Beginn des Schuljahres 2012/2013. Die zügige „Anmeldung“ des Vorhabens hat durchaus ihren Sinn: Davon erhofft man sich eine gesteigerte Unterstützung für die zusätzliche personelle wie auch sächliche Ausstattung in der Schule. Auf einer Tagung in Havixbeck wurde jetzt unter anderem die Zeitschiene vorgestellt, die bei etwaigen Begünstigungen eingehalten werden müsste, berichtete Rektor Jürgen Reckmann jetzt im Schulausschuss. Das erforderliche Verwaltungsgespräch der Bezirksregierung mit den Kommunen wird im Januar folgen. Welche Auswirkungen die „Inklusive Schule“ aber auf den Haushalt hat – beispielsweise wegen Spezialstühlen oder etwaiger Umbauarbeiten, ist indes noch ungewiss. „Wir können uns nicht darauf einstellen, weil die Art der Behinderungen unklar ist“, sagte Bürgermeister Wilfried Roos in der Sitzung. Reckmann verwies darauf, dass es sich bei dieser Inklusion eher um so genannte „LES“Kinder („Förderschwerpunkte Lernen, emotionale und soziale Entwicklung und Sprache“) denn um körperbehinderte Schüler handele – etwa sechs Prozent der Kinder hätten „einen sonderpädagogischen Förderbedarf“, so Karl Watermann, Direktor der Gesamtschule. Weitere Infos gebe es aus Datenschutzgründen aber nicht. Schulen müssten daher ohne langfristige Planung der Bedarfe agieren. „Niemand weiß, was da auf uns zukommt“, so Reckmann. Das erwartete Eckpunktpapier der Bezirksregierung wird weitere Aufklärung bringen. mg GZ 09.12.11 |