Di., 16.05.2017

Känguru-Wettbewerb an der St.-Georg-Grundschule

Mathe ist Mädchensache

Die besten Rechnerinnen an der St.-Georg-Grundschule (vorne, von links): Beke Lubczyk, Greta Bücker und Aleksandra Schmalz mit den Lehrerinnen Silke Hübner (links) und Sarah Ortmeier. Foto: Alfred Riese

Saerbeck - Zufall oder nicht? Drei Mädchen sind die Besten beim Känguru-Wettbewerb der Mathematik. 63 Dritt- und Viertklässler der St.-Georg-Grundschule rechneten und knobelten 75 Minuten lang an etlichen Aufgaben – freiwillig. Von Alfred Riese

63 Dritt- und Viertklässler der St.-Georg-Grundschule beschäftigten sich jetzt freiwillig mit zusätzlichen Rechenaufgaben und Logik-Knobeleien beim bundesweiten Wettbewerb „ Känguru der Mathematik“. Die Beste Saerbeckerin war Greta Bücker (Klasse 3b), gefolgt von Aleksandra Schmalz (3c). Die meisten richtigen Lösungen in Folge für die 24 Aufgaben lieferte Beke Lubczyk (4b) ab. Damit legte sie, die am Tage der Siegerehrung auch noch Geburtstag hatte, den weitesten „Känguru-Sprung“ hin und bekam einen Sonderpreis. Für alle Teilnehmer hatten Schulleiterin Sarah Ortmeier und Mathe-Känguru-Organisatorin Silke Hübner Urkunden und ein Geometrie-Knobelspiel parat.

In zwei unterschiedlichen Leistungsniveaus hatten die Schüler 75 Minuten Zeit, um die 24 Aufgaben mit ansteigenden Schwierigkeitsgraden zu bearbeiten. Fünf mögliche Lösungen waren vorgegeben. Gefragt waren Mathe-Grundkenntnisse aus dem Schulunterricht, aber auch ein tieferes Verständnis des Gelernten und dessen kreative Anwendung. Pfiffigkeit und gesunder Menschenverstand konnten auch nicht schaden. Das weltweit angebotene „Känguru der Mathematik wird in Deutschland seit 1995 organisiert unter dem Dach der Humboldt-Universität zu Berlin. In diesem Jahr nahmen bundesweit erstmalig mehr als 900 000 Schüler an fast 11 000 Schulen teil. Ziel des Wettbewerbs ist es, Freude an der Mathematik zu wecken und Schulen dabei zu unterstützen.