Do., 31.08.2017

St.-Georg-Grundschule freut sich über ihre Neuen

76 aufgeregte i-Männchen

Die Klasse 1a  mit Lehrerin Ela Güttler voran auf dem Weg ins Klassenzimmer. Foto: Alfred Riese

 

Saerbeck - „Wir freuen uns riesig, dass ihr da seid. Und gleich kommt sie: die erste richtige Schulstunde.“ Mit diesen Worten begrüßte Sarah Ortmeier, Leiterin der St.-Georg-Grundschule, am Donnerstag die 76 Erstklässler. Wegen des Regens rückten sie, die älteren Schüler, Eltern, Angehörige und Lehrer zunächst in der Hermann-Berg-Sporthalle zusammen. Von Alfred Riese

Dort holten die Zweitklässler die Jüngeren bei einem bunten Tüchertanz zum Lied „Willkommen hier bei uns im Haus“ in ihre Kreise, während die Eltern fleißig auf die Kameraauslöser drückten. Manche noch etwas zögerlich, andere munter drauf los, ließen sich die Erstklässler mitnehmen. Die Tornister waren dabei, die Schultüten blieben fürs Erste bei den Eltern, die der Förderverein mit dem Einschulungs-Café im Foyer während der Wartezeit versorgte. Prinzessinnen-Motive und Star-Wars-Raumschiffe zeigten die Tüten, es gab kleine in Grün und riesengroße als Minion-Filmfigur, viele selbst gebastelt.

Vorangegangen war ein ökumenischer Gottesdienst in der St.-Georg-Pfarrkirche. Von der großen Flut und der Arche erzählte Pastor Peter Ceglarek (St. Georg) und von der Sonne und dem Regenbogen danach, der Himmel und Erde, Gott und Menschen verbindet. Pfarrer Rainer Schröder (evangelische Gemeinde) ließ sich von seiner Handpuppe Eddy erklären, dass sie nicht schlimm, sondern schön aufgeregt war und sich freute, endlich groß genug für die Schule zu sein. Mit auf den Weg bekamen alle Erstklässler ein Bild von einem Regenbogen als „Zeichen, dass Gott bei uns ist und uns stark macht und immer Menschen da sind, die es gut mit uns meinen“, erklärte Pfarrer Schröder.

Die Klassenlehrerinnen im ersten Jahrgang sind Ela Güttler (1a), Mechthild Blanke-Schwinger (1b) und Darja Hokamp (1c). Alle drei Klassen sind Klassen des gemeinsamen Lernens (Inklusion), berichtete Schulleiterin Sarah Ortmeier.