Startschuss für An- und Umbau der St.-Georg-Grundschule

Bauarbeiter lösen Schüler ab

Saerbeck - Wenn am Freitag die Schüler der St.-Georg-Grundschule in die Ferien gehen, könnten sie fast mit den Bauarbeitern abklatschen, die am Montag anrücken sollen. Von Alfred Riese

Mit dem Beginn der Sommerferien starten die vorbereitenden Arbeiten im und am Grundschulgebäude. Foto: Alfred Riese

Kaum ist das Gebäude leer, fällt der Startschuss für An- und Umbau. Während die Ausschreibungen dafür noch laufen, kündigte Bauamtsleiter Andreas Fischer den Start von vorbereitenden Arbeiten an.

Es geht um die Verlegung von Nahwärme-, Strom- und Telefonleitungen. Sie müssen dem Erweiterungsbau weichen, der zur Schulstraße hin in Richtung Gesamtschule entstehen soll. Optisch führt er die Fassadenfront fort, wie sie sich zurzeit präsentiert. Im Inneren entstehen auf zwei Geschossen vier Klassenräume und weitere, verschieden nutzbare kleinere Räume. So zeigten es Vertreter der Planungsgruppe Dörenkämper und Ahling in der jüngsten Sitzung des Planungsausschusses. Starten sollen die Arbeiten am eigentlichen Gebäude demnach nach den Sommerferien und acht bis zehn Monate dauern. Während laut den Planern noch nicht alle Ausschreibungsergebnisse zur Sitzung vorlagen, gingen sie davon aus, dass der Kostenrahmen zu halten sei. Auch im Umfeld der Grundschule tut sich einiges. Seit einiger Zeit muss man zum Passieren der Lindenstraße mehr Zeit mitbringen, besonders mit dem Auto. Unter dem Schutz des einspurigen Verkehrs mit Baustellenampel laufen dort vorbereitende Arbeiten für die Sanierung und auch Umgestaltung der Strecke. Unter anderem werden bereits defekte Regenabflüsse ersetzt und Bordsteine und Einfassungen einbetoniert. Dies in den noch laufenden Schulbetrieb vorzuziehen soll es ermöglichen, die Asphaltarbeiten in den Sommerferien abzuschließen und zum Schuljahresbeginn fertig zu sein, sagte Andreas Fischer.

Solange ist an eine Verlagerung der Bushaltestelle direkt vor der Grundschule nicht zu denken. Hier hat die Verwaltung den Auftrag des Rats, mit dem betroffenen Nahverkehrsunternehmen die Möglichkeiten zu klären. „Wir stehen in Gesprächen mit der RVM“, berichtete Fischer den Zwischenstand. Ziel dieser Gespräche ist es, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Schulstraße vor der Grundschule für Autoverkehr gesperrt werden kann. Im Planungsausschuss im April hatten Mitglieder der Fraktionen von CDU, UWG und Grünen an dieser sensiblen Engstelle Rücksichtslosigkeit besonders bei Autofahrern angeprangert und wollten „das Problem bei der Wurzel packen“. Durch den Neubau würde es sich noch verschärfen.