P R E S S E M I T T E I L U N G der Gemeinde Saerbeck, NRW Klimakommune der Zukunft

 

Viertklässler der St.-Georg-Grundschule besuchen die Feuerwehr

Löcher in den Schlauch gefragt

 

Saerbeck. „Brannte in Saerbeck schon mal ein Hühnerstall?“ Interessant, was Kinder so wissen wollen, wenn sie bei der Feuerwehr zu Gast sind. So wie kürzlich die vierten Klassen der St.-Georg-Grundschule. Sie konnten ihren im vergangenen Jahr wegen Corona ausgefallenen Besuch im Gerätehaus an der Hahnstraße nachholen – und nutzten die Gelegenheit, um den Feuerwehrleuten Löcher in den Schlauch zu fragen.

Zu der Frage: Ställe schon, aber an einen mit Hühnern könne er sich nicht erinnern, antwortete Andreas Kämmerling, bei der Freiwilligen Feuerwehr Saerbeck zuständig für die Brandschutzerziehung und -aufklärung (BeBa). Und ja, die Saerbecker Feuerwehr ist eine „richtige“ Feuerwehr, auch wenn sie „Freiwillige“ heißt. Welche Aufgabe die Freiwillige Feuerwehr im Dorf hat, diese Frage konnten die Viertklässler nach dem Einführungsfilm untereinander beantworten: löschen, retten, bergen, schützen. Die technische Hilfeleistung hob Andreas Kämmerling nochmal extra hervor: zum Beispiel bei Unwetter oder Hochwasser – „das hat in den vergangenen Jahren sehr zugenommen“, erklärte er, „Brände sind eigentlich nur ein kleiner Teil unserer Arbeit“.

Auf den Werbeblock für die Jugendfeuerwehr folgte, worauf die Kinder wahrscheinlich viel mehr Lust hatten als auf Infos im Versammlungsraum: Ab an die Fahrzeuge. Drei Mitglieder der Feuerwehr präsentierten unter anderem das größte Tankfahrzeug, die Atemschutzausrüstung und auch das Blaulicht. Alle Türen gingen auf und alle Geräte und Werkzeuge waren mal so richtig interessant. „Was macht dieser Knopf?“ – „Der macht es laut, das ist das Martinshorn.“

Die Viertklässler wissen jetzt den Unterschied zwischen Angriffs- und Schlauchtrupp, dass aus einem Strahlrohr 800 Liter Wasser pro Minute herauskommen können und es drei Leute braucht, um es richtig zu bedienen. Wie ein Notruf funktioniert, haben sie ein weiteres Mal gehört. Die Freiwillige Feuerwehr und ihre Brandschutzerziehung begleitet die Kinder in Saerbeck seit der Kita. Zwei Jahre noch etwa, dann können sie selbst ran: Die Jugendfeuerwehr nimmt ab dem zwölften Geburtstag auf.

 

 

Die 4a, eine der drei Klassen des vierten Jahrgangs der St.-Georg-Grundschule, bei ihrem Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr.

Tag der offenen Tür im Einsatzfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr.

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